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energy taf lookup

Definieren, welche Daten ein intelligentes Messsystem (iMSys) erhebt und wie oft sie übertragen werden. Sie sind also der offizielle Baukasten dafür, wie Netzbetreiber, Lieferanten und andere Marktrollen Messwerte bekommen.


Kurz zusammengefasst

TAFFokus                  Nutzen                          
1  SLP mit besseren DatenKonsumententransparenz          
2  RLM                    Bilanzierung großer Verbraucher  
3  Abrechnung            Dynamische Tarife                
4Erzeugung              Einspeiseabrechnung              
5Einspeiser RLM        Exakte Vermarktungsdaten        
6  Netzqualität          Netzüberwachung                  
7  Steuerbare Lasten      Netzoptimierung                  
8  Preissignale          Demand Response                  
9  Netzsituationsdaten    Betriebsführung & Visualisierung
10  Einspeisemanagement    EE-Steuerung                    
14  Zusatzdienste          Innovationen & Apps              

TAF 1 - Standardlastprofil (SLP) mit registrierender 15-Minuten-Messung

Für Haushaltskunden ohne großen Schnickschnack.

Was passiert?

  • 15-Minuten-Werte, aber weiterhin SLP-Abrechnung

Wofür gut?

  • Transparenz
  • Erste Automatisierungsschritte

TAF 2 - RLM-Ersatz für größere Verbraucher (Lastprofilmessung)

Für alle, die etwas mehr Saft ziehen: Gewerbe, größere Gebäude usw.

Was passiert?

  • Viertelstundenwerte zur echten RLM-Abrechnung
  • Direkte Übermittlung an ÜNB/NB

Wofür gut?

  • Bilanzierung
  • Energiemanagement

TAF 3 - Verbrauchsabrechnung mit 15-Minuten-Werten

Der Klassiker für dynamische Tarife.

Was passiert?

  • Abrechnung auf Basis der 15-Minuten-Messwerte

Wofür gut?

  • Variable Stromtarife
  • Smart-Home-Optimierung

TAF 4 - Erzeugungsanlagen (EE/ KWK)

Für PV, Wind, Speicher usw.

Was passiert?

  • Erfassung und Übermittlung der erzeugten Energie

Wofür gut?

  • Einspeiseabrechnung
  • Anlagenmonitoring

TAF 5 - Einspeiser mit Lastgangmessung

Wenn Einspeisung volatil oder signifikant ist.

Was passiert?

  • Viertelstundenwerte für Einspeisung

Wofür gut?

  • Präzise Bilanzierung & Vermarktung

TAF 6 - Netzbetreiberrelevante Zustandsdaten

Der erste Schritt Richtung „Smart Grid“.

Was passiert?

  • Spannung
  • Frequenz
  • Phasenwinkel
  • Weitere Netzqualitätsdaten

Wofür gut?

  • Netzmonitoring
  • Erkennen von Überlast, Inselbetrieb, Fehlern

TAF 7 - Steuerbare Verbrauchseinrichtungen

Für Wärmepumpen, Wallboxen, Speicher usw.

Was passiert?

  • Status- und Bedarfsmeldungen
  • Optionale Steuerbefehle (über CLS)

Wofür gut?

  • Netz- und Tarifsteuerung
  • Spitzenlastmanagement

TAF 8 - Kostenorientierte Tarifierung

Schon etwas exotischer.

Was passiert?

  • Zeitvariable Tarife
  • Verbrauchssteuernde Preisinfo

Wofür gut?

  • Demand Response
  • Verbraucherautomatik

TAF 9 - Netzsituationsdaten

Der Superstar für Netzvisualisierung und -simulation.

Was passiert?

  • Hochfrequente Netzqualitätsdaten (Spannung, Strom, Flussrichtung etc.)

Wofür gut?

  • Netzbetriebsführung
  • Lastflussanalyse
  • Engpassmonitoring

Extrem wichtig für Netzplanungs- und Betriebssoftware.


TAF 10 - Einspeisemanagement / Netzzustandsdaten für Erzeuger

Das Pendant für Erzeuger.

Was passiert?

  • Detaildaten zu Einspeisung und lokalen Netzparametern

Wofür gut?

  • Steuerung von EE-Anlagen
  • Prognosen
  • Redispatch 2.0

TAF 14 - Lokale Mehrwerte / Zusatzdienste

Die kreative Kiste.

Was passiert?

  • Lokale Schnittstellen, Mehrwertdienste (z. B. PV-Monitoring, Energiemanagement)

Wofür gut?

  • Energie-Apps
  • Drittanbieterdienste
  • Gebäudeautomation