StatusType

Datengetriebene Produktionsoptimierung auf Basis der Prinect API

Ausgangssituation

Die XL 106 liefert über die Prinect API strukturierte Daten zu (siehe DOC_Prinect API 2021):

  • Aufträgen & Worksteps
  • Maschinenstatus & Events
  • Qualitäts- & Farbwerten
  • Makulatur & Output
  • Materialverbrauch
  • Mitarbeiteraktivitäten

Diese Daten sind vorhanden - werden aber typischerweise nicht systematisch betriebswirtschaftlich ausgewertet.

Die SDK aggregiert, normalisiert und visualisiert diese Daten in einer einheitlichen Entscheidungsplattform.


Höchster Mehrwert

Produktions- & OEE-Transparenz

Nutzen

  • 3-8 % Produktivitätssteigerung realistisch
  • Reduktion ungeplanter Stillstände
  • Transparenz über Rüst-, Wasch- und Wartezeiten

Was die SDK macht

  • Echtzeit-Zustandsmodell der Maschine
  • Automatische Erkennung von Setup-, Wasch- und Produktionsphasen
  • Schicht- und Wochenvergleiche
  • Pareto-Analyse der Hauptverlusttreiber

Mehrwert
Weniger Bauchgefühl, mehr belastbare Produktionssteuerung.


Qualitäts- & Farbmonitoring

Nutzen

  • Weniger Makulatur
  • Früherkennung von Farbdrift
  • Dokumentierbare Qualitätsstabilität

Was die SDK macht

  • Statistische Verlaufsanalyse zentraler Qualitätsparameter (z. B. Farbdichte, Lab*-Farbwerte und Tonwertzunahme) zur frühzeitigen Erkennung von Prozessabweichungen und Trends
  • Zonen-Heatmaps bei Farbabweichungen
  • Korrelation von Geschwindigkeit und Qualitätsabweichung
  • Qualitäts-Kosten-Analyse

Mehrwert
Technische Messwerte werden in wirtschaftliche Kennzahlen übersetzt.


Material- & Farbverbrauch

Nutzen

  • 2-5 % Einsparpotenzial bei Farbe realistisch
  • Transparenz pro Auftrag, Farbe, Maschine

Was die SDK macht

  • Verbrauch pro 1.000 Bogen
  • Abweichung zwischen kalkuliertem und realem Verbrauch
  • Trendanalyse pro Farbwerk

Mehrwert
Materialkosten werden steuerbar statt nachträglich analysiert.


ERP-Integration & Live-Auftragsmonitoring

Nutzen

  • Transparente Auftragszuordnung
  • Verlässliche Status- & Fortschrittsmeldungen
  • Reduzierte Rückfragen zwischen AV, Produktion und Vertrieb

Was die SDK macht

  • Live-Dashboard aller aktiven Jobs
  • Meilenstein-Fortschritt
  • Event-basierte Statusmeldungen

Mehrwert
Durchlaufzeiten werden planbarer.


Mittlerer Impact

Schichtauswertung

  • Output & Makulatur pro Schicht
  • Bedienerbasierte Zeitstruktur
  • Transparente Leistungskennzahlen

Dynamische Rüstzeit-Optimierung

  • Analyse von Job-Reihenfolgen
  • Identifikation rüstkritischer Kombinationen

Niedriger Impact (nur eingeschränkt über API möglich)

Predictive Maintenance

  • Heuristische Auswertung von Wasch- und Stillstandszahlen
  • Keine tiefen Sensordaten verfügbar
  • Echte Condition-Based Maintenance nur begrenzt möglich

Strategischer Mehrwert der SDK

Die SDK ist kein weiteres Dashboard.
Sie ist die Integrations- und Analyseebene zwischen:

  • Prinect
  • ERP
  • weiteren Maschinen (Schneidemaschinen, Postpress)
  • BI- oder Controlling-Systemen

Sie erzeugt:

  • durchgängige Datentransparenz
  • wirtschaftliche Kennzahlen aus Maschinendaten
  • Entscheidungsgrundlagen statt Rohdaten

Voraussetzungen (kurz zu klären)

  1. Sind Qualitätsdaten lizenziert (siehe /rest/job/[jobId]/workstep/[workstepId]/quality in DOC_Prinect API 2021)?
    relevant für: Qualitäts- & Farbmonitoring, SPC-/Trendanalysen von Lab*, Dichte, Dot Gain, Qualitätskosten-Analyse, Reklamationsprävention
    indirekt relevant für: Makulatur-Ursachenanalyse, Korrelation Geschwindigkeit <-> Qualität
  2. Werden im Prinect-System Ressourcensignale (z. B. Material- oder Verbrauchsdaten) erzeugt, und sind diese über eine Subscription zugänglich?
    relevant für: Material- & Farbverbrauch (real vs. geschätzt), Lackverbrauch-Analyse, Verbrauchskosten pro Auftrag, Energieverbrauch-Analyse
    indirekt relevant für: Deckungsbeitragsanalyse je Auftrag, Kalkulationsoptimierung
  3. Welches ERP ist im Einsatz?
    relevant für: ERP-Integration & Live-Auftragsmonitoring, Automatische Statusrückmeldungen, Kostenrückführung in Kalkulation, Materialkosten-Zuordnung
    indirekt relevant für: Produktionscontrolling, Auftragsbezogene OEE-Auswertung, Kunden-Performance-Analysen
  4. Gewünschte Historientiefe (wie lange sollen Daten verfügbar/vergleichbar sein)?
    relevant für: Langzeit-OEE-Trends, Jahresvergleich Schichtleistung, Qualitätsdrift über Monate, Predictive-Ansätze, Verbrauchstrends

Kernbotschaft für den Kunden:

Die Maschine produziert bereits Daten.
Die SDK macht daraus steuerbare Wirtschaftlichkeit.